Alles begann mit einer
Mission & Geschichte

Alles begann mit einer
einzigartigen Leidenschaft.

Aus Heino Seitlers Circus und Clownsammlung wurde über Jahrzehnte ein Museum, das das Erbe der Manege bewahrt und weitergibt.

Mission

Unser Auftrag

Museums Exponate

Wir vom Kulturverein Circus- & Clownmuseum Wien, einem gemeinnützigen Verein, bewahren und vermitteln das kulturelle Erbe des Circus, der Clownerie und der Varieté Künste, damit das Staunen und Lachen dieser Kunstformen für kommende Generationen erhalten bleibt. Das weltweit älteste Circus- und Clownmuseum versteht sich als lebendiger Erinnerungsort: Wir sammeln, ordnen und erforschen historische Zeugnisse – von Programmzetteln und Plakaten bis zu Kostümen, Fotografien und Requisiten – und machen sie in Ausstellungen, Führungen, Shows und Publikationen zugänglich. Unsere Mission ist es, dieses Erbe im europäischen Horizont sichtbar zu machen – durch Archivarbeit, wissenschaftliche Zusammenarbeit, internationale Vernetzung und Kulturvermittlung, die Wien als Circusstadt und die Manege als Teil der europäischen Kulturgeschichte erkennbar werden lässt.

Geschichte

Meilensteine des Museums

1927

Der Anfang einer außergewöhnlichen Sammlung

Der Journalist Heino Seitler präsentiert seine Clownsammlung erstmals öffentlich in der Hirschengasse. Damit legt er den Grundstein für das heutige Circus- & Clownmuseum. Das „Wiener Clown-Museum“ erregt schon bald auch international Aufmerksamkeit.

Der Anfang einer außergewöhnlichen Sammlung
1936

Frühe öffentliche Aufmerksamkeit

Die Bezeichnung „Wiens lustigstes Museum“ erscheint erstmals in einer Zeitung. In den folgenden Jahren wird Seitlers Sammlung in zahlreichen nationalen und internationalen Zeitungsartikeln als außergewöhnliche Attraktion gewürdigt.

Frühe öffentliche Aufmerksamkeit
1943-1945

Teile der Sammlung kommen nach Berlin

Der in Berlin lebende Verleger Rudolf Haufe erwirbt 1943 einen Teil der Sammlung Seitlers. Gemeinsam mit weiteren Sammlungen soll daraus ein Museum in seinem Verlagshaus entstehen. Die Zerstörung des Verlagshauses im Zweiten Weltkrieg und die anschließenden Umstrukturierungen des Verlages verhindern die Umsetzung dieser Pläne.

Teile der Sammlung kommen nach Berlin
1962

Wien im internationalen Circus Netzwerk

Ein Teil der noch vorhandenen Berliner Sammlung Seitlers wird von Rudolf Haufe der „Freien Universität Berlin“ übergeben, ein weiterer Teil kehrt nach Wien zurück. Heino Seitler erweitert inzwischen seine Sammlung und engagiert sich als Präsident der „Fédération Internationale du Cirque“ für die internationale Vernetzung der Circuswelt. Wien wird damit zu einem wichtigen Ort innerhalb des europäischen Circus-Netzwerks.

Wien im internationalen Circus Netzwerk
1968

Aus privater Sammlung wird öffentliches Kulturgut

Heino Seitler übergibt Teile seiner Sammlung an die Arbeitsgemeinschaft der Wiener Heimatmuseen bzw. an die Stadt Wien. Die Sammlung wird als „Österreichisches Circus & Clownmuseum“ im Bezirksmuseum Leopoldstadt untergebracht. Die STADT WIEN unterstützt das Museum seit dieser Zeit als wichtiger Subventionsgeber.

Aus privater Sammlung wird öffentliches Kulturgut
1974

Ein Förderverein für die Zukunft

Zur langfristigen finanziellen Absicherung und Erweiterung der Sammlung gründet Heino Seitler die „Gesellschaft der Freunde des Österreichischen Circus-Museums“. Der daraus hervorgegangene Kulturverein Circus- & Clownmuseum ist bis heute eine tragende Säule des Museums und ermöglicht dessen kontinuierliche Arbeit und internationale Präsenz.

Ein Förderverein für die Zukunft
1974

Berthold Lang wird Museumsleiter

Nach dem Tod Heino Seitlers übernimmt sein langjähriger Mitarbeiter Berthold Lang die Leitung des Museums. Gemeinsam mit der Kustodin Emily Kubis entwickelt er die Sammlung und deren Präsentation weiter. 1988 wird Berthold Lang für seine Verdienste mit dem Berufstitel „Professor“ ausgezeichnet.

Berthold Lang wird Museumsleiter
1983

Eine neue Museumsgeneration

Robert Kaldy sowie die Brüder Michael, Herbert und Andreas Swatosch werden Mitarbeiter des Museums und prägen dessen Entwicklung und Arbeit über Jahrzehnte bis heute.

Eine neue Museumsgeneration
2004

Professionalisierung des Museums

Nach dem plötzlichen Tod von Berthold Lang übernimmt Robert Kaldy die Museumsleitung. Gemeinsam mit seinem Team führt er die fachliche und organisatorische Weiterentwicklung des Museums konsequent fort.

Professionalisierung des Museums
2005

Forschung und internationale Vernetzung

Der Circushistoriker und Sammler Christoph Enzinger wird Mitarbeiter des Museums. Mit seiner wissenschaftlichen Expertise und seinen europaweiten Kontakten stärkt er insbesondere die Forschungs- und Vernetzungsarbeit des Museums.

Forschung und internationale Vernetzung
2010

Ein neues Zuhause

Das Museum zieht an seinen heutigen Standort im 2. Wiener Gemeindebezirk. Erstmals werden Ausstellung, Archiv, Bibliothek und Vermittlung dauerhaft unter einem Dach vereint.

Ein neues Zuhause
2020

Eine neue Museumsgestaltung beginnt

Die umfassende Neugestaltung der Museumsräumlichkeiten beginnt. Ziel ist es, die bedeutende Sammlung zeitgemäß zu präsentieren und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Vermittlung, Forschung und Besucher zu schaffen.

Eine neue Museumsgestaltung beginnt
2022

Digitalisierung und europäische Vernetzung

Michael Swatosch übernimmt die Museumsleitung. Mit ihm beginnt eine neue Phase der Internationalisierung und Digitalisierung. Die Archive werden systematisch aufgearbeitet und die Zusammenarbeit mit europäischen Circusmuseen und Archiven weiter ausgebaut.

Digitalisierung und europäische Vernetzung
2024

Das Budapester Memorandum

Ein bedeutender Schritt für die europäische Zusammenarbeit ist die Unterzeichnung des „Budapester Memorandums“ am 11. Jänner 2024. 13 Circusmuseen und -archive aus acht europäischen Ländern erklären ihre Absicht zur verstärkten Zusammenarbeit. Forschung, Dokumentation und der grenzüberschreitende Austausch von Wissen sollen damit nachhaltig gefördert werden.

Das Budapester Memorandum
2026

100 Jahre Sammlung - die Zukunft beginnt

Im Vorfeld des 100-jährigen Jubiläums wird die Geschichte der Sammlung umfassend aufgearbeitet und für die Zukunft gesichert. Mit der laufenden Digitalisierung des Archivs, der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Bestände und der internationalen Vernetzung wird das Circus- & Clownmuseum als lebendiges europäisches Kulturerbe weiterentwickelt.

100 Jahre Sammlung - die Zukunft beginnt

Werte

Was uns antreibt

Unser Wert

Leidenschaft

Wir bewahren die Geschichte nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe zur Kunstform.

Unser Wert

Faszination

Jedes Exponat soll das Staunen wecken, das man nur im Circus erleben kann.

Unser Wert

Authentizität

Wir zeigen die echten Geschichten hinter den glitzernden Kostümen.

wo geschichte lebendig wird

Unsere Vision

Besucher im Museum

Wir wollen das Circus & Clownmuseum Wien als international sichtbaren Forschungs und Vermittlungsort für das europäische Circus und Clownerbe etablieren – ein lebendiges Zentrum, in dem Geschichte nicht nur im Archiv, sondern auch auf der Bühne und im direkten Kontakt mit unserem Publikum weiterlebt. Unsere Vision ist ein Museum, in dem Sammlungsarbeit, wissenschaftliche Forschung, digitale Erschließung und kreative Vermittlungsformate zusammenkommen: interaktive Ausstellungen, altersgerechte Führungen, Shows und Veranstaltungen sollen noch mehr Menschen den Zugang zur Welt der Manege öffnen. Dabei wollen wir Wien als Circusstadt und das Circus‑ und Clownerbe als Teil der europäischen Kulturgeschichte sichtbar machen – und mit jedem Besuch erzählen, wie viel Europa in der Manege steckt.

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Helfen Sie uns, das kulturelle Erbe der Circus- und Clownkunst für kommende Generationen zu bewahren. Ob als Mitglied, durch eine Spende oder durch das Entdecken unserer Sammlung.